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BIO

THE COLORS. THE LIGHT. THE DIFFERENCE.

Laurenz E. Meyer

art historian

Claire Mesnil is a European contemporary representational and figurative artist, based in Cologne/Germany. She spent part of her childhood in Germany, France and Ireland before finally moving to Germany at the beginning of her school years. She studied art history, philosophy and classical archeology (PHD in 1989) and began accompanying studies of fine arts at the École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris (ENSBA) in 1988. She studied oil painting and drawing with Pierre Matthey and Christian Fossier, also object and conceptual art with Christian Boltansky. After receiving her MFA in 1992 she worked in advertising and artistic freelance work for 6 years. In the mid-90s she became more and more involved with computers and started studying web design and programming.
 

  For the next  6 years she worked as an IT specialist, web designer and IT coach in various international companies. In the late 00s years Claire decided to return to the fine arts and has been working as a professional artist since then.

   Her work has been shown in numerous national and international exhibitions (Germany, Austria, Great Britain, Ireland, Israel, France, Belgium, Romania, Uruguay, Kenya und South Korea) and is included in many private and public collections (Germany, Great Britain, Austria, France, Belgium, Spain, Ireland, Romania, Switzerland, USA and Qatar).

   Reconsidering the conventions of figurative painting, Claire Mesnil explores in her paintings the various identities of reality, analyses them far beyond the immediate visible and finally puts them

  

 

together in a new way.

   Her themes are rooted in a balance between fantasy and reality, dream and realness, the mysterious and the obvious.   

   "I love to paint abandoned old houses that show traces of the people who lived in them. I like the emptiness of vast spaces where time expands between memory and now, on the blurring line of yesterday and today."

   In discovering the harmonious balance between these poles, Claire creates a new reality of an even greater intensity. She uses light as an element, enhancing the season, time and space in her compositions. Tonal layers combined with bright accents of pigments create depth and vibration of color even in the darkest shades.

DIE FARBEN. DAS LICHT. DER UNTERSCHIED.

Claire Mesnil, in Köln lebend, ist eine zeitgenössische europäische Künstlerin der gegenständlichen wie der figurativen Ölmalerei. In ihrer Kindheit lebte sie teils in Deutschland, teils in Frankreich und Irland, bevor sie mit dem Eintritt in das Schulalter endgültig nach Deutschland zog. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Klassische Archäologie (Promotion 1989) und begann 1988 begleitend ein Studium an der Ecole Nationale Supérieure in Paris. Sie dtudierte Ölmalerei und Freihandzeichnen bei Pierre Matthey und Christian Fossier, ebenso Objekt-und Konzeptionskunst bei Christian Boltanski. Nach ihrem MFA 1992 arbeitete sie einige Zeit als freie Künstlerin in der  Werbung und zeichnete u.a. Cartoons für Magazine und TV. Ab Mitte der 90iger Jahre begeisterte sie sich mehr und mehr für Computer  und begann Webdesign und Programmieren zu studieren.

    Die nächsten Jahre arbeitete sie als Freelancer in den IT-Abteilungen internationaler Firmen auf unterschiedlichen Feldern wie Webdesign, CM, E-Learning, Coaching, Projektmanagement, Business Communication.

    Eine Ausstellung ihrer frühen Ölbilder im Rahmen eines Medienprojektes brachte sie zurück zur Kunst. Sie beendete ihre laufenden Aufträge, wickelte ihre Firma ab und begann, sich erfolgreich ihrem neuen und einzigen Projekt zu widmen: Sich selbst und ihrer Kunst.

 

   Bis heute wurde ihre Kunst in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt (Deutschland, Österreich, Großbritannien, Irland, Israel, Frankreich, Belgien, Rumänien, Uruguay, Kenia und Südkorea) und ist  in vielen

privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten (Deutschland, Großbritannien, Österreich, Frankreich, Belgien, Spanien, Irland, Rumänien, Schweiz, USA und Qatar).

  Claire Mesnil beschreibt die klassischen Konventionen gegenständlicher und figurativer Malerei neu. Sie dringt tief in das Beziehungsgeflecht von Form und Farbe ein und erfindet dort Formkürzel und Tonalitäten, die die Grenzen des Genres der Landschaftsmalerei  aus sich selbst heraus pushen. Das, was sie sieht, setzt sie neu zusammen. "In Komposition und Form interessiert mich nicht wieviel kann ich zeigen,  sondern vor allem die Frage: "Wieviel kann ich weglassen? Erst wenn man alles Beiwerk, alle überlagernden Schichten weglässt, kommt man zum Kern der Dinge. Und deren Aussage ist dann pur und simpel."

    Nichts in Claire Mesnils Bildern erscheint zufällig; vielmehr oft so sorgfältig komponiert wie ein Zen-Garten. "Ich komponiere eigentlich nicht bewusst. Zumeist  entsteht auf dem Bild alles so, wie die Natur eigentlich schon ist. Ich entdecke etwas, einen Landschaftsausschnitt beispielsweise, und sehe sofort die Struktur dahinter. Ich nehme schnell

   

  

 

ein Handyfoto zur Erinnerung und setze das dann im Atelier um. Das Entdecken der Struktur bestimmt als erstes die Komposition. Das zweite sind Licht und Farbe."

   Diese "Inner Landscapes" sind zeitlos und von ruhiger, fast meditativer Konzentration erfüllt. Zugleich strahlen sie durch die Lichtführung und spezifische Farbgebung  eine intensiv vibrierende Lebendigkeit aus.  Das  Zusammentreffen dieser beiden Erfahrungskomponenten  geschieht auf der schmalen mäandernden Linie zwischen Traum und Realität, dem Offensichtlichen und dem Verhüllten.

   "Ich liebe es, verlassene Häuser zu malen, die die Spuren zeigen von Menschen, die in ihnen gewohnt haben. Oder einzeln stehende Häuser, die ein lebendiger Teil ihrer Umgebung geworden sind. In meinen Landschaften taucht der Mensch nur mittelbar auf. Die Landschaft selbst hat genug zu sagen."  In ihren Bildern lebt die Weite des Raumes, wo sich die Zeit ausbreitet zwischen der Erinnerung und dem Jetzt. Das Licht ist   dabei verbindendes Gestaltungselement einer  unvergleichlich subtilen Farbpalette. Verschiedene Lasuren und Schichten erzeugen durch zusätzliche Pigmentanreicherung eine bis in die Schatten tief vibrierende Farbnuancierung.    Die "Inner Landscapes" zeigen eine Realität von eindringlicherer Intensität, als sie uns das Offensichtliche anbietet.

  

Laurenz E. Meyer

Kunsthistoriker