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Lebendigkeit / Feeling alive

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Wenn das, was außen ist nicht mehr deine Welt ist, geh nach innen. In das Königreich in dir. Und lerne, gütig zu herrschen. Wie in Bhutan sollte dein oberstes Regierungsziel das Glück seines Bürgers sein. Finde immer etwas, womit du dir Gutes tun kannst, woran du dich freust. Wenn du nichts findest, denke so lange darüber nach, bis du dir die richtigen Fragen stellst.


Das Ziel deiner Gedanken bestimmst letzten Endes du selbst. Das Gleiche gilt für Erinnerungen. Keiner von uns hat nur gute oder schlechte. Aber du kannst durch sie manövrieren wie über die Meere mit einer Seekarte: Du kannst sie gezielt ansteuern.


"Hallelujah" ist einer meiner Lieblingssongs und zwar in der atemberaubenden Fassung von Jeff Buckley. Dicht gefolgt von der a capella version mit Espen Lind, Askil Holm, Alejandro Fuentes und vor allem Kurt Nilsen (!), die viele für die beste überhaupt halten.


Heute morgen entdeckte ich dann dieses Video mit Willie K. Eine, wie ich meine, wunderbare Interpretation. Ich sah wie der Wind die Palmen bewegte und erinnerte mich an das Gefühl von warmem Wind auf meiner Haut. Von heranwehendem Blütenduft. Vielleicht nach kurz zuvor gefallenenem Regen, der alles intensiver hervorbringt: Farben, Gerüche. Und ich erinnerte mich an Lebendigkeit und so etwas wie den perfekten Augenblick. Und wieviele davon man so ansammeln kann.


***

When what is outside is no longer your world, go inside. Into the kingdom within you. And learn to rule kindly. As in Bhutan, your primary goal of government should be the happiness of its citizen. Always find something to do yourself good, to be happy in. If you don't find anything, think about it until you ask yourself the right questions.


The goal of your thoughts is ultimately determined by you. The same is true for memories. None of us has only good or bad ones. But you can maneuver through them like you maneuver across the seas with a nautical chart: you can target them.


"Hallelujah" is one of my favorite songs, and it's in Jeff Buckley's stunning version. Closely followed by the a capella version with Espen Lind, Askil Holm, Alejandro Fuentes and especially Kurt Nilsen (!), which many consider the best ever.


Then this morning I discovered this video with Willie K. A wonderful interpretation, I think. I saw the wind moving the palm trees and remembered the feeling of warm wind on my skin, of the scent of blossoms wafting in. Perhaps after rain that fell just before, bringing out everything more intensely: Colors, smells. And I remembered vividness and something like the perfect moment. And how many of them you can accumulate like that.


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